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Foto: Gerald Lechner, www.fotoprofis.at



gefördert von:

Sonderausstellungen aus den umfangreichen Sammmlungen
der Stadt und aus Privatsammlungen und Ausstellungen zeitgenössischer Künstler in der
Modernen Galerie laden zum Wiederkommen ins Museum ein.
Dazu gibt es die Bibliotheksgalerie, wobei letztere ganzjährig im Rahmen der Stadtbücherei und Mediathek im Dominikanerkloster geöffnet hat.

Neu ist ab 2017 eine jährliche Ausstellung der Kunsthalle Krems in der Dominikanerkirche.


Moderne Galerie im
museumkrems

Öffnungszeiten und Eintritt: » Information

2017

 


kremsKUNST_1

Michael Kos - Suse Krawagna - Eric Kressnig - Sibylle Küblböck - Günter Wolfsberger

Eröffnung: Freitag, 21.4.2017, 19:00 Uhr
22. 4. bis 23. 7. 2017
Moderne Galerie 1.Stock

„Nicht zum oberflächlichen Betrachten“ eignet sich laut Kuratorin Elisabeth Kreuzhuber die Schau in der Modernen Galerie des museumkrems. Fünf Künstlerinnen und Künstler aus Kärnten und aus Krems präsentieren ihre Arbeiten:

Michael Kos, geboren in Kärnten, wurde als Bildhauer mit vernähten Steinen bekannt. Er zeigt Surrogate und Mappings aus seinem Werkblock „Geschichtete Malerei“. Aus Alltagsmaterialien wie Drucksorten, Landkarten und Kartonstreifen schafft er malerische Bilder in beschaulichen Farbräumen.

Die Bilder seines Landsmanns Eric Kressnig sind in ihrer Perfektion und Klarheit ein sinnliches und intellektuelles Vergnügen.

Die großformatigen Bilder der Kärntner Malerin Suse Krawagna sind der Abweichung von der Ordnung auf der Spur und übersetzen Objekte des täglichen Lebens in abstrahierte Bildsprache.

Sibylle Küblböck, die in Krems-Egelsee lebt und arbeitet, stellt Holzplastiken und Texte vor. Die Basis ihrer Kunst bildet kondensierte Sprache in Form von Kurzprosatexten. Ihre Holzplastiken bauen auf den „Steiner Monaden“ auf, gleichsam verdichtete Bilder der Landschaft um Krems in Textform. Sparsam und fein bearbeitete Lindenholzstämme nehmen die für die Künstlerin charakteristischen Farben der Wachau in sich auf.

Der Kremser Künstler Günter Wolfsberger, der mit Lichtobjekten, Brunnenskulpturen und Interventionen im öffentlichen Raum bekannt wurde, zeigt altertümlich anmutende Stelen und Fundsteine.

Kuratiert wird die Ausstellung von Elisabeth Kreuzhuber von Art Room Würth Austria.

 

GLOBART präsentiert
ART BRUT Sammlung Hannah Rieger

Eröffnung: Donnerstag, 7.9.2017, 18:00 Uhr
8. 9. bis 26. 10. 2017
Moderne Galerie 1.Stock

„Leben IN Art Brut“ bezeichnet die Haltung der Sammlerin Hannah Rieger zu ihren über 400 Werken. Für sie bedeutet das viel mehr als MIT Art Brut zu leben: Denn sie lässt sich zunehmend in ihrer gesamten Identität von dieser besonderen Kunst leiten.
Kuratiert von Monika Jagfeld, Direktorin des Museum im Lagerhaus, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St. Gallen, präsentiert die Ausstellung Beispiele österreichischer und internationaler Künstlerinnen und Künstler. Kern der Sammlung ist Kunst aus Gugging. Die Werke zeigen, warum Art Brut immer mehr zum Star der zeitgenössischen Kunst avanciert. Unbeeinflusst vom Geschmack aktueller Kunst-Trends und ungehindert von den Bologna-Erfordernissen der Kunstuniversitäten. Spiegelt Art Brut unsere Welt, die immer mehr aus den Fugen zu geraten scheint?

in Kooperation mit

 

Sonderausstellungen 2017 im museumkrems  
 

Foto: Inst. für Realienkunde / Böttcher

Wachauer Keramik

Heute ist die sogenannte „Wachauer Keramik“ begehrtes Sammlerstück. Und sie ist, egal ob Kunst- oder Gebrauchskeramik, ob ihres speziellen Designs und der leuchtenden Glasur bei Auktionen sowie im Antiquitätenhandel hoch begehrt. Ihre Geschichte geht zurück in das Jahr 1924, als Anton Mayer, Hafnermeister in Krems, die „Wachauer Kunstkeramik“ erstmals in größerer Menge produzierte.Die begehrten Erinnerungsstücke aus der Hafnertradition in Krems werden zum Teil in privaten Sammlungen liebevoll gehütet und gepflegt. Die Sammlungen Peter Hietzgern und Georg Kastner haben für die aktuelle Sonderausstellung ausgewählte Objekte zur Verfügung gestellt. Dabei sind auch erstmals Gerätschaften und Arbeitsmittel aus der ehemaligen Manufaktur am Hafnerplatz zu sehen.

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Ein Spaziergang durch Krems und Stein vor 100 Jahren

Ansichten aus Krems und Stein von Ernst Strobl (1879 – 1927) führen durch die alte Stadt. Ernst Strobl war zwar ein Finanzbeamter, doch blieb er seiner Heimat eng verbunden. Er war Mitglied des Museumsausschusses von Krems, leidenschaftlicher Sammler und begabter Zeichner. Er schuf eine Vielzahl von Zeichnungen und Grafiken mit Motiven aus Krems und der Umgebung. 1919 wurden seine Arbeiten sogar im Künstlerhaus zu Wien gezeigt.

Seine Arbeiten als Künstler geben uns heute einen subjektiven und keineswegs dokumentarischen Eindruck in die Stadtlandschaft von Krems und Stein um die Jahrhundertwende. Ernst Strobl hinterließ uns eine Vielzahl von Ansichten aus Krems und Stein, die heute wertvolle Zeitdokumente einer versunkenen Welt sind. Einer Stadt, in der noch die Pferdefuhrwerke unterwegs waren und in der die Donau bis zu den Häusern von Stein heranfloss.


Bibliotheksgalerie

Unmittelbar an die Moderne Galerie schließt räumlich die Bibliotheksgalerie an. Sie ist über die Stadtbücherei und Mediathek am Körnermarkt 14, neben dem Eingang zum museumkrems zu erreichen.

Eintritt frei
Öffnungszeiten:
» buecherei.krems

 
  Claudia Bahn, 27.1. - 24.3.2017
  Horst Camerloher, 7.4. - 19.5.2017
  Manuel Tauber-Romieri, Krems schafft Zukunft, 2.6. - 11.8.2017
  Christine Prager, 25.8. - 27.10.2017
Elisabeth Kreuzhuber, 10.11.2017 - 12.1.2018


©  Sébastien de Ganay

Kunsthalle Krems
Sébastien de Ganay

02/07 - 15/10/2017

Ab 2017 stellt die Dominikanerkirche im Herzen der Kremser Altstadt einen zusätzlichen, im Sommer zu bespielenden Ausstellungsort der Kunsthalle Krems dar.

Das erste Ausstellungsprojekt richtet dort Sébastien de Ganay mit einer installativen in situ-Arbeit aus. Im Zentrum seiner Auseinandersetzung mit dem Ort steht die Transformation der inhaltlichen Ausrichtung des Raumes als Kirche in einen profanen Veranstaltungs- und Ausstellungsort. Nunmehr verschwundene liturgische Komponenten wie Licht, Klang, Wort und Bild werden wiederbelebt. De Ganay eignet sich dafür vorhandene Elemente an, die er in eine zumeist abstrakt-minimalistische Formensprache übersetzt.

Kurator: Andreas Hoffer

 

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