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Foto: Stadt Krems, Barbara Elser

museumkrems

Im Zentrum von Krems, unmittelbar neben der beliebten Fußgängerzone in der historischen Altstadt - Teil des Weltkulturerbes Wachau - steht das ehemalige Dominikanerkloster am Körnermarkt. Heute zeigt hier - in der denkmalgeschützten imposanten Anlage rund um den barocken Innenhof - das museumkrems seine umfangreichen Sammlungen. 2012 wurde ein Teil der Schausammlung neu aufgestellt.

Es passiert nicht oft, dass der Name einer Stadt weit über die Region hinaus mit einem kulinarischen Produkt verbunden wird. Krems an der Donau verbinden Gourmets mit „Kremser Wein“ und mit „Kremser Senf“. Die Wirtin Ulli Amon - Jell hat sich mit dem "Kremser Senf" für das museumkrems kulinarisch auseinandergesetzt und verrät, wo sie persönlich ihn am Liebsten dazu gibt.

Natürlich verrät das museumkrems auch einige der Geheimnisse des süßen Kremser Senf, wie er hergestellt wird und was seinen beliebten und besonderen Geschmack ausmacht. Auch wenn die Originalrezepturen gut gehütete Geheimnisse sind. Raritäten aus der Sammlung Peter Hietzgern erzählen von der Senfproduktion und dem "Echten Kremser Senf" aus Krems. Objekte aus der Sammlung Mautner Markhof belegen, dass der "Original Kremser Senf" heute nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, in Australien und in Südafrika geschätzt und gefragt wird: “Original Kremser Senf“aus dem Hause Mautner - Markhof wird ebenso wie der "Kremser Wein" weltweit exportiert.

Eine repräsentative Auswahl aus dem Fundus an Wachaugemälden wurde von Christian Thiery vom Schlosshotel Dürnstein zusammengestellt. Dazu werden nach langer Zeit wieder alle drei Selbstportäts des Barockmalers Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt, aus den Beständen des Museums gezeigt. Und der Schriftsteller Josef Haslinger hat seinen ganz persönlichen Zugang zum museumkrems erklärt.

Die älteste Frauendarstellung Österreichs, die zweitälteste der Welt, genannt "Fanny vom Galgenberg", wurde auf Kremser Boden gefunden. Auf der Ried Altenburg in Krems - Stein und am Kremser Wachtberg siedelten die Slawen und handelten mit den Römern entlang des Limes, insbesondere in Mautern.Das Leben an der Donau brachte wohlhabende Kaufleute nach Krems, deren Erben wertvolle Raritäten an das Museum übergaben. Das museumkrems präsentiert ausgewählte Objekte zum Leben mit dem Strom und weitere Schätze wie die Insignien der ältesten bis heute aktiven Hauerzeche Mitteleuropas. Die wirtschaftliche Bedeutung von Krems seit dem Mittelalter unterstreicht auch, dass hier die erste babenbergische Münze, genannt "Kremser Pfennig" in Österreich geprägt wurde. Dazu kommen ausgewählte archäologische Funde und Raritäten.

Sonderausstellungen zeitgenössischer Künstler in den ehemaligen Schlafräumen der Mönche im Obergeschoss - heute „Moderne Galerie im Dominikanerkloster “ - bereichern das Museumsjahr, wobei auch die Räume an sich bemerkenswert sind: sie geben einen einmaligen Blick auf die Innenstadt von Krems und damit in verborgene Einsichten in das Weltkulturerbe Wachau.

Seit 2012 werden zudem in der Bibliotheksgalerie, im ersten Stock des Klosters aktuelle Arbeiten von Kremserinnen und Kremsern gezeigt. Diese Galerie des museumkrems ist ganzjährig geöffnet und bei freiem Eintritt im Rahmen der Stadtbücherei am Körnermarkt direkt neben dem Museum zu besuchen.



Fotos: Gerald Lechner


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