Erich Grabner Preis

Desislava Unger: Erich Grabner Preis des Stiftes Göttweig für Werke in „klassischen“ Drucktechniken (Hoch-, Tief-, Durch- und Flachdruck), dotiert mit EUR 2.000 sowie einem kuratierten Einblick in die historische Druckgrafiksammlung des Stiftes Göttweig. Serie (3 Arbeiten): 1.Fragments of Happiness IV (Auflage 5/12), 2025, 2.Fragments of Happiness V (Auflage 5/12), 2025, 3.Fragments of Happiness VIII (Auflage 5/12), 2025. Werkinfo: 1.Holzschnitt, 5 Farben Siebdruck auf Papier (Auflage 12) 2. 2 Farben Holzschnitt, 5 Farben Siebdruck auf Papier (Auflage 10) 3.Holzschnitt, 9 Farben Siebdruck auf Papier (Auflage 12).
Michail Michailov: Erich Grabner Preis des Landes Niederösterreich dotiert mit EUR 4.000 und einem kuratierten Einblick in die Kunstsammlung des Landes Niederösterreich. 1 Werk: weak points#18, 2025. Werkinfo:Zeichnung aus der serie „weak points“ „Derzeit sind Schwachstellen in Häusern und Wohnungen für mich eine Metapher für die Schwachstellen im menschlichen Denken und Handeln – auch in Bezug auf globale, vom Menschen verursachte Phänomene wie die globale Erwärmung. Der Zusammenhang zwischen heruntergekommenen Wohngebäuden und Umweltschäden wurde mir bewusst, als ich einmal eine tropfende Decke und die dadurch verursachten Schäden beobachtete – mit dem Unterschied, dass ein defektes Dach viel leichter repariert werden kann als eine nicht mehr intakte Erdatmosphäre.“
Payer Gabriel (Künstler*innen Kollektiv: Micha Payer/ Martin Gabriel: Erich Grabner Preis der Stadt Krems. Dotiert mit EUR 4.000 sowie einer Einzelausstellung in der galeriekrems. 1 Werk: O.T./ Tableau No 10, 2024. Werkinfo:Die Zeichnung ist Teil der Serie "On Inscriptions", die sich mit der Darstellbarkeit von Wissen und der Rolle der Zeichnung in wissenschaftlichen Kontexten auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist Bruno Latours Text "Visualization and Cognition: Drawing Things Together, der immutable mobiles als zentrale Visualisierungsstrategien beschreibt. Die Arbeit kombiniert ein Relief des Parthenon-Frieses mit abstrahierten Formen aus abgezeichneten Gipsabgüssen von Plastikverpackungen, die als Ornamente des Alltags gelesen werden können.
Katharina Sauermann: Erich Grabner Preis des Rotary Club Krems-Wachau für junge Künstler:innen bis 27 Jahre, dotiert mit EUR 2.500 sowie einem kuratierten Einblick in die Museumssammlungen der Stadt Krems. Serie (3 Arbeiten): Die Luftqualität ist schlechter als gestern zu dieser Zeit. Serie Nr.1 Bild 1/4 + Bild 3/4 + Bild 4/4, 2024. Werkinfo: In Stuttgart gesammelte Staubpartikel wurden wie Pigment aufgetragen auf Papier und mit Haarspray fixiert. Das Papier stammt aus einer aufgelassenen Papierfabrik.
  © Franz Karl
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