Museum Krems


Museum Krems
Selbstporträt des Malers Martin Johann Schmidt (1718-1801), besser bekannt als „Kremser Schmidt“
Krems Kultur-NewsletterFoto Peter Böttcher, Allhartsberg

Herzlich willkommen im museumkrems!

Mitten im Zentrum der Altstadt von Krems, im ehemaligen Dominikanerkloster am Körnermarkt ist  das museumkrems zu finden. Neben der ständigen Sammlungspräsentation aus den historisch gewachsenen Museumsbeständen laden wechselnde Sonderausstellungen zu immer wieder neuen Entdeckungsreisen durch Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Krems ein.

 

Aktuelles

Eingang Museum Krems
Der Eingang zum museumkrems
Besuchen Sie uns!

Wir sind in der Winterpause!

Ab 25. März 2022 sind wir wieder täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr für Sie da.


Randleistenbeil von Hollenburg
Randleistenbeil von Hollenburg
Neuzugang in der archäologischen Sammlung

Wir freuen uns sehr über einen besonderen Neuzugang: ein im Stadtgebiet von Krems gefundenes bronzezeitliches Beil bereichert ab sofort die archäologische Sammlung

Im Frühjahr 2021 entdeckte der Kremser Heimatforscher Niki Lackner in einem Weingarten im Stadtteil Hollenburg ein sogenanntes Randleistenbeil aus der Frühbronzezeit (2000 - 1600 v. Chr.). Solche Beile wurden sowohl als Werkzeug als auch als Waffe eingesetzt und waren überdies aufgrund ihres Materialwerts Statussymbole für deren Träger. Sie finden sich meist als Grabbeigaben oder in (rituellen) Depots. So wurden beispielsweise gemeinsam mit der berühmten Himmelsscheibe von Nebra zwei Randleistenbeile vergraben.

Mit seinem Alter von fast 4000 Jahren ist dieser Fund ein wunderbares Zeugnis der Besiedelungsgeschichte der Region rund um Krems.
Das „Randleistenbeil von Hollenburg“ ist noch bis 1. November im museumkrems ausgestellt.


Iris Andraschek: Ich bin hier
Iris Andraschek: Ich bin hier
Iris Andraschek
„Ich bin hier“

Ab 15. Mai 2021 im Stadtraum von Krems

Im Rahmen der Ausstellung Wo sind sie geblieben? Die Frauen von Krems hat die Historikerin Edith Blaschitz auf Basis der Forschungen von Friedrich Polleroß, Doris Steiner, Robert Streibel und eigenen Recherchen bisher die Lebensdaten und Wohnorte von mehr als hundert Kremser Jüdinnen recherchiert. Die vielteilige Arbeit „Ich bin hier“ der Künstlerin Iris Andraschek begibt sich auf die Spuren der Schicksale dieser Frauen. Frauen, die vertrieben und ermordet wurden, deren Biographien weitgehend unbekannt sind und die gezwungen waren, ihren Wohn- oder Arbeitsort unter dem Druck des Naziterrors zu verlassen. Auf Gehsteigen und Plätzen im Stadtraum von Krems werden mittels Schablonen und Leimfarbe Teppiche angebracht, die als Träger biographischer Informationen, von Namen und Tätigkeiten der Frauen dienen. Sie entheben diese Frauen der Anonymität, benennen sie, stellen die Verbindung zur Geschichte her und geben ihnen zumindest für einen Zeitraum ihren Ort zurück.

Während der Dauer der Ausstellung Wo sind sie geblieben? Die Frauen von Krems. werden laufend Teppiche im Kremser Stadtraum ergänzt, bis für jede jüdische Frau, die bis dahin recherchiert wurde, ein Teppich angebracht ist. Den Stadtplan mit allen Standorten gibt es kostenlos im museumkrems, in der Landesgalerie Niederösterreich oder hier zum download. Das Verzeichnis aller jüdischen Frauen wird laufend ergänzt und aktualisiert und ist hier nachzulesen.

Ein Projekt von Iris Andraschek, veranstaltet von kremskultur in Kooperation mit dem museumkrems, der Landesgalerie Niederösterreich und der Kunstmeile Krems.


galeriekrems_Florian Nährer
Führungen in der Gozzoburg

Öffentliche Führungen finden ab 26. März 2022 wieder jeden Samstag, Sonn- und Feiertag um 14.00 Uhr statt, Treffpunkt ist direkt vor der Gozzoburg..


Ernst Lima Attitude II
museumkrems_Prälat Anton Kerschbaumer
MuseumsMenschen

Das museumkrems startet demnächst in das 130. Jahr seines Bestehens und gehört damit zu den 10 ältesten Stadtmuseen Niederösterreichs.

Die Gründungsgeschichten dieser 10 Museen kann nun auch virtuell erlebt werden. Unter museumsmenschen.noemuseen.at begleitet Sie der Gründer des museumkrems, Prälat Anton Kerschbaumer, auf einem Rundgang durch „sein“ Museum!


Portrait der Magdalena Kappler
Barbara Harrer hat uns dieses Foto der leergeräumten Supermarktregale geschickt
Zeitzeugen der Pandemie

Die Coronakrise betrifft uns alle und hat unseren Alltag von einem Tag auf den anderen völlig verändert – das Virus hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Für uns ist das alles noch ganz aktuell, wir fangen erst an, uns an die neue Situation zu gewöhnen. Wie aber wie werden zukünftige Generationen auf diese Zeit zurückblicken? Was wird bleiben? Wir alle sind Zeitzeugen dieser Pandemie, daher wollen Stadtarchiv und museumkrems gemeinsam mit der Krems Topothek jetzt schon beginnen, das Leben während der Krise in der Stadt Krems zu dokumentieren.

Schicken Sie uns Fotos von Dokumenten, Objekten oder auch Gegebenheiten, die für Sie persönlich für die derzeitige Ausnahmesituation stehen und schreiben Sie uns ein kurzes Statement dazu, bitte direkt an krems@topothek.at

Die Fotos werden laufend in der Krems Topothek unter dem Suchbegriff „Corona“ veröffentlicht


Kunstmeile Krems

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