Sammlungspräsentation

Das museumkrems präsentiert in seiner Dauerausstellung Objekte aus mehr als 130 Jahren Sammlungsgeschichte. Der Rundgang durchs Museum wird so zum abwechslungsreichen Streifzug durch Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Krems. 
 

Stadtgeschichte

Welch grausames Martyrium musste der Hl. Vitus/Veit, der Stadtpatron von Krems, erleiden? Warum spielt das Jahr 1463 für die Entwicklung der Stadt so eine entscheidende Rolle? Und was hat es mit dem „Kremser Pfennig“ auf sich? Diese Fragen bilden den Einstieg in den Rundgang durch das Museum und in die Geschichte der Stadt Krems.
Das große Stadtmodell, Mitte der 1930er-Jahre in mehr als 2.400 Arbeitsstunden angefertigt, zeigt die Ausdehnung der Stadt gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Damals gab es vor der Stadt noch eine große Insel in der Donau!
 

Zeitgeschichte-Werkstatt!

Die neue Zeitgeschichte-Werkstatt versteht sich nicht als abgeschlossene „fertige“ Ausstellung, sondern als Labor, in dem sich Besucher*innen mit der jüngeren Geschichte der Stadt Krems auseinandersetzen können. In vier Themenbereichen geht die Werkstatt auf historische Aspekte der letzten 150 Jahre am Fallbeispiel Krems ein. Sie konzentriert sich dabei auf mehrere zentrale Fragen: Wie kommt es zur Entstehung von Diktaturen? Wie führen gesellschaftspolitische Entwicklungen zum Ausschluss und zur Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden? Wie wird Meinungsfreiheit eingeschränkt? Dabei werden lokale Ereignisse und Entwicklungen solchen mit nationaler und internationaler Bedeutung gegenübergestellt. Personen, Schicksale, konkrete Objekte, Dokumente und Berichte machen Geschichte sichtbar. Schulklassen haben außerdem die Möglichkeit Gratisworkshops direkt in der Werkstatt zu besuchen. Bei Interesse bitten wir Sie, sich für eine individuelle Terminvereinbarung an Max Dietrich zu wenden: maxromandietrich@gmail.com. Diese Workshops können auch mit einem Rundgang am Themenweg KremsMachtGeschichte kombiniert werden. 

Wein und Weinbau

Der Wein spielt seit jeher eine große Rolle in Krems – neben Wien die einzige Stadt in Österreich, die ein eigenes Weingut betreibt, das Weingut Stadt Krems

1928 wurde im Dominikanerkloster das erste österreichische Weinbaumuseum eröffnet, dessen Objektbestand heute Teil der Sammlungen des museumkrems ist. Prominentestes Schaustück ist die große Baumpresse aus dem Jahr 1826. Um sie im Museum ausstellen zu können, musste sogar der Boden des Raumes abgesenkt werden! Neben den verschiedenen Gerätschaften und Werkzeugen für die Arbeit im Weingarten und im Weinkeller beeindrucken auch die riesigen Weinfässer mit ihren kunstvoll geschnitzten Fassböden, zu sehen im Untergeschoß des Museums. Was es mit den Weingarten-Hütern, der Weinbeergoaß und der Hauerinnung auf sich hat? Finden Sie es heraus!
 

Kremser Schmidt

Der Barockmaler Martin Johann Schmidt (1718-1801) ist auch unter dem Namen „Kremser Schmidt“ bekannt – obwohl er Zeit seines Lebens in Stein gelebt und gearbeitet hat! Ihm ist im Museum ein eigener kleiner Raum gewidmet, wo ein kleiner Ausschnitt seiner Werke aus der umfangreichen Sammlung präsentiert wird. Wie selbstbewusst er sich in seinen Selbstporträts präsentiert…
 

Kremser Senf

Er darf auch im museumkrems nicht fehlen: der Kremser Senf! Der süße Senf an sich wurde zwar nicht in Krems erfunden, aber vor rund 150 Jahren dank der geschickten Marketingstrategie der Kremser Firma Hietzgern zum wahren Exportschlager. Heute wird der „Original Kremser Senf“ vom Wiener Traditionsunternehmen Mautner-Markhof produziert und vertrieben.

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