Das neue Buch von Robert Streibel zeichnet die Geschichte der Kremser Unternehmerfamilie Oser vom späten 18. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert nach und eröffnet dabei ein facettenreiches Panorama bürgerlicher Aufbruchsstimmung. Erzählt wird von der Entwicklung vom Erwerb einer Mühle über die Errichtung der ersten Dampfmühle und den Aufbau einer Maschinenfabrik bis hin zu sozialen Initiativen und kulturellem Engagement. Die Familie Oser steht für Innovationskraft und wirtschaftliche Vernetzung, aber auch eine deutschnationale Orientierung, die später in den Nationalsozialismus mündete. Robert Streibel beleuchtet die enge Verbindung von Fortschritt, Kunstsinn und politischer Ideologie und präsentiert dabei zahlreiche überraschende Details – von Sängerfesten über Pläne für eine elektrische Straßenbahn bis hin zur legendären Kunstsammlung von Josef Oser.
Anmeldung bis 11. Juni
An der Buchpräsentation beteiligt sich auch der Kremser Orthopäde Andreas Stippler, ein direkter Nachfahre von Josef Oser. Er stellt dem museumkrems das Gemälde „Der Guckkastenmann“ aus der Sammlung Oser als temporäre Leihgabe zur Verfügung. Es wird dort für einige Wochen zu sehen sein. Der Eintritt zur Buchpräsentation ist frei, Um Anmeldung bis 11. Juni wird gebeten: museum@krems.gv.at.