Im Mittelpunkt der Arbeiten von Judith P. Fischer steht das Wechselspiel von Zeichnung und Objekt, von Linie und Punkt. Ausgangspunkt ist dabei die klassische Bleistiftzeichnung, aus der sich unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen entwickeln – von zeichnerischen und installativen Arbeiten bis hin zu Skulpturen. Während die Linie die Grundlage bildet, verdichtet der Punkt als Objekt oder Skulptur das jeweilige Thema und bringt es „auf den Punkt“. Die Künstlerin setzt sich seit ihrem Studium der Bildhauerei intensiv mit Themen wie Gemeinschaft, Beziehung und Miteinander auseinander. Dabei spielt der Raum eine zentrale Rolle: Ihre Arbeiten greifen die Umgebung auf, verändern sie und treten in einen Dialog mit ihr. Ab Mitte Juni sind die Werke von Judith P. Fischer für rund sechs Wochen im museumkrems zu sehen. Die Vernissage der Ausstellung „LINIE PUNKT | LINE POINT“ findet am Freitag, 12. Juni um 18 Uhr in der galeriekrems statt.
Über die Künstlerin
Judith P. Fischer wurde 1963 in Linz geboren. Sie studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ihre interdisziplinäre Kunst verbindet Zeichnung, Fotografie und Skulptur. Neben Projekten im öffentlichen Raum kuratiert sie Ausstellungen und lehrt seit 2019 an der Universität für angewandte Kunst Wien.
galeriekrems im museumkrems
Körnermarkt 14, 3500 Krems
Geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr
Vernissage: Freitag, 12. Juni, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. Juni bis 26. Juli