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Ausstellungseröffnung und Preisverleihung | 03. Juni 2026 | 18.00 Uhr

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Kultur Rathaus museumkrems

Zeitgenössische Grafik auf höchstem Niveau

Vor rund 260 Gästen wurden am 3. Juni in der Dominikanerkirche Krems die Preisträger:innen des Erich Grabner Preises für künstlerische Grafik der Stadt Krems ausgezeichnet. Die hochkarätig besetzte Fachjury wählte aus mehr als 600 Einreichungen die Künstler:innen Payer Gabriel, Michail Michailov, Katharina Sauermann und Desislava Unger als Gewinner:innen des Jahres 2026 aus.

05.06.2026
Erich Grabner Preis würdigt vier herausragende Positionen
Erich Grabner Preis würdigt vier herausragende Positionen
1. Reihe von links: Moderatorin Marie Sievers, Hannes Anderle (vertritt Michail Michailov, Preisträger Preis Land NÖ), Doris Denk (Bereichsleiterin für Bildung, Kultur und Tourismus der Stadt Krems), Desislava Unger (Preisträgerin Preis Stift Göttweig), Gerda Ridler (Jury), Elisabeth Kreuzhuber (Preisstifterin, Kulturbeauftragte der Stadt Krems), Katharina Sauermann (Preisträgerin Preis Rotary Club Krems-Wachau), Luciano Parodi (vertritt Payer Gabriel, Preisträger:innen Preis Stadt Krems) 2. Reihe von links: Hermann Dikowitsch (Preisstifter, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur beim Amt der NÖ Landesregierung), Anna Mustapic (Gesamtorganisation, Kuratorin), Andrea Schwarzbauer (Bereichsleiterin für Kunst in der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich), Thomas Grabner, Hannelore Grabner, Peter Molnar (Bürgermeister der Stadt Krems), Gregor Kremser (Leiter Kulturamt und museumkrems, Jury), Thomas Hagmann (Preisstifter Rotary Club Krems-Wachau), Bernhard Rameder (Preisstifter, Kustos der Kunstsammlungen, Stift Göttweig), Subprior Pater Franz Schuster (Preisstifter, Stift Göttweig) – von links. © Pamela Schmatz
Gewinner:innen des Erich Grabner Preises 2026 Hannes Anderle (vertritt Michail Michailov), Desislava Unger, Katharina Sauermann, Luciano Parodi (vertritt Payer Gabriel) – von links. © Pamela Schmatz

Fotogalerie hier

Der Preis der Stadt Krems ging an Payer Gabriel, das Künstler:innen Kollektiv von Micha Payer und Martin Gabriel. Mit ihrer Arbeit O.T./Tableau No 10 aus der Serie „On Inscriptions“ setzen sie sich mit der Darstellbarkeit von Wissen und der Rolle der Zeichnung in wissenschaftlichen Kontexten auseinander. Der Preis des Landes Niederösterreich wurde Michail Michailov für seine Zeichnung weak points #18 aus der Serie „weak points“ verliehen, die alltägliche bauliche Schwachstellen als Metapher für gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen interpretiert. Katharina Sauermann erhielt für ihre Serie Die Luftqualität ist schlechter als gestern zu dieser Zeit den Preis des Rotary Club Krems-Wachau. Die Künstlerin verarbeitet gesammelten Feinstaub der Großstadt zu abstrakten Bildwelten und verbindet dabei die Umweltbelastung mit künstlerischer Ausdruckskraft. Der Preis des Stifts Göttweig ging an Desislava Unger, deren Arbeiten traditionelle Drucktechniken mit außergewöhnlicher handwerklicher Präzision und poetischer Bildsprache verbinden.

Krems zeichnet herausragende Grafikkunst aus
Bürgermeister Peter Molnar ist überzeugt: „Krems ist ein lebendiges Zentrum von Kunst und Kultur. Der Erich Grabner Preis setzt ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung zeitgenössischer Kunst und entfaltet weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft. Der Preis ist Anerkennung für herausragende künstlerische Leistungen. Und mehr: ein wesentlicher Beitrag zur Förderung von Kunst und Kulturschaffenden. Kunst muss gelebt, erlebt und sichtbar gemacht werden. Es ist mir eine besondere Freude, als Bürgermeister der Stadt diesen herausragenden Kunstpreis zu vergeben und von Krems aus ein starkes Zeichen für die Vielfalt, Qualität und Innovationskraft der zeitgenössischen Kunst zu setzen.“ 

Kulturgemeinderätin Elisabeth Kreuzhuber nimmt Bezug auf den verstorbenen Bürgermeister Erich Grabner und ergänzt: „Mit dem Erich Grabner Preis wollen wir die Relevanz zeitgenössischer Kunst für die Gesellschaft unterstreichen und gleichzeitig würdigt die Stadt mit dem Preis eine Persönlichkeit, die die Weichen für die heutige Kulturstadt Krems maßgeblich gelegt hat.“

Doris Denk, Bereichsleiterin für Bildung, Kultur und Tourismus der Stadt Krems unterstreicht: „Kunst und Kultur sind fundamental für eine offene Gesellschaft, weil sie Freiheit sichtbar machen. Daher sehen wir Kulturförderung als demokratischen Auftrag. Die Frage ist nicht, ob wir sie brauchen und ob wir sie uns leisten können. Nicht zuletzt aus dieser Verantwortung heraus hat die Stadt Krems vor zwei Jahren einen neuen Kunstpreis ins Leben gerufen und dafür wichtige Mitstreiter:innen gewonnen.“

Gregor Kremser, Leiter des Kulturamts und des museumkrems, zeigt sich als Jurymitglied von der Vielfalt beeindruckt: „Die über 600 Einreichungen beim diesjährigen Erich Grabner Preis für künstlerische Grafik zeigen das große Potential zeitgenössischer Kunst in Österreich. In der Ausstellung paper unlimited_02 zeigen wir einen beeindruckenden Querschnitt. Die 52 Künstler:innen, die dort präsentiert werden, stehen für hohe künstlerische und handwerkliche Qualität.“

Ausstellung besuchen und Publikumspreis wählen
Die prämierten Werke sowie alle nominierten Arbeiten sind bis 15. November in der Ausstellung paper unlimited_02 im museumkrems zu sehen. Besucher:innen sind eingeladen, für ihr persönliches Lieblingswerk zu stimmen. Das Voting für den mit 3.000 Euro dotierten Publikumspreis, gestiftet vom Freundeskreis Erich Grabner, läuft bis 8. September. Die Verleihung des Publikumspreises findet am Freitag,
18. September, um 18 Uhr im museumkrems statt.

Jurymitglieder des Erich Grabner Preises 2026: 
Kulturmanagerin Gerda Ridler, (Landesgalerie Niederösterreich), Kuratorin Heike Eipeldauer (mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien) Kulturamtsleiter Gregor Kremser (musumkrems), internationaler Kurator & Kunsthistoriker Jasper Sharp, Kunsthistorikerin & Wirtschaftswissenschaftlerin Katharina Prerovsky und Kulturpublizistin Nina Schedlmayer

Infos: paper-unlimited.at
Dokumente und Fotos: ERICH GRABNER PREIS 2026_paper unlimited_02 __ Shared folder

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  • museumkrems
  • Körnermarkt 14
  • A-3500 Krems an der Donau
  • +43(0)2732/801-567
  • E: museum@krems.gv.at

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