Christina GSCHWANTNER "COLORED EMOTION"

Eröffnung am Do., 12. März 2026 um 18:00 Uhr Ausstellungsdauer von 13. März bis 03. Mai 2026

Die Ausstellung COLORED EMOTION präsentiert aktuelle Arbeiten der Künstlerin Christina Gschwantner, deren Werk an der Schnittstelle von gestischer Abstraktion und struktureller Ordnung angesiedelt ist. Farbe, Bewegung und Rhythmus bilden die zentralen Parameter ihres künstlerischen Ausdrucks. Ihre Malerei untersucht das Spannungsverhältnis zwischen emotionaler Spontaneität und formaler Disziplin – ein Balanceakt, der sich als fortlaufender Dialog zwischen Intuition und Konstruktion verstehen lässt.

Christina Gschwantner, geb. 1975 in Wien, studierte Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst. Aufenthalte in Griechenland, Mexiko und New York und eine einjährige Residency in Australien. Förderungsstipendien der Sussmann Stiftung und der Universität für angewandte Kunst.  Ihre Werke werden international in Galerien von Amerika bis hin nach Australien und China ausgestellt und befinden auch sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Saatchi Art Collection (London), die Fubon Art Foundation (Taiwan), die Artothek Niederösterreich sowie zahlreiche Privatsammlungen. Sie lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich.

 

 

Anne GLASSNER "FRANZISKA"

Eröffnung am Do., 1. Oktober 2026 um 18:00 Uhr Ausstellungsdauer von 2. Oktober bis 15. November 2026

Ausgehend von der Lebensgeschichte ihrer Urgroßmutter Franziska untersucht Anne Glassner in ihrer neuen Arbeit die Geschichte der Tabakarbeiterinnen von Stein. Persönliche Erinnerung trifft auf kollektive Erfahrungsräume, das private Archiv verbindet sich mit sozialer Geschichte und weiblichen Arbeitsbiografien. Die Tabakfabrik Stein – ein Ort weiblicher Arbeit, Solidarität und widerständiger Fürsorge – bildet den historischen Ausgangspunkt. Glassner fragt, wie sich diese Formen des Zusammenhalts in Körper, Räume und Erinnerungen eingeschrieben haben und bis heute nachwirken.

Anne Glassner wurde 1984 in Wien geboren. Sie studierte bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien und 2013/14 Transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz sowie Kunstgeschichte. 2008 erhielt sie ihr Diplom für Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste. 

Judith P. FISCHER "LINIE PUNKT | LINE POINT"

Eröffnung am Fr., 12. Juni 2026 um 18:00 Uhr Ausstellungsdauer von 13. Juni bis 26. Juli 2026

Linie und Punkt - zwei Begriffe, die das beschreiben, worum es in der Ausstellung von Judith P. Fischer geht: Um das Wechselspiel von Zeichnung und Objekt, von Linie und Punkt. Die Linie – in Form der Bleistiftzeichnung - bildet die Grundlage aller Arbeiten. Der Punkt – das Objekt oder die Skulptur – verdichtet das jeweilige Thema und bringt es im wahrsten Sinne des Wortes auf den Punkt. Ausgehend von der klassischen Bleistiftzeichnung entwickeln sich Judith P. Fischers Arbeiten in unterschiedliche Richtungen: Bildhauerisch, installativ, zeichnerisch. Das Objekt bzw. die Skulptur bildet das zentrale Medium, in dem sich die Künstlerin seit ihrem Studium der Bildhauerei mit Themen wie Gemeinschaft, Miteinander und Beziehung auseinandersetzt. Dabei orientiert sich die Künstlerin immer am Raum. Die Arbeiten greifen ihn auf, gestalten und verändern ihn – sie treten in einen Dialog mit ihrer Umgebung.

Judith P. Fischer, geboren 1963 in Linz, studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ihre interdisziplinäre Kunst verbindet Zeichnung, Fotografie und Skulptur. Sie realisiert Projekte im öffentlichen Raum, kuratiert Ausstellungen und lehrt seit 2019 an der Angewandten in Wien

J.F. SOCHUREK "INTERMEZZO"

Eröffnung am Do., 06. August 2026 um 18:00 Uhr Ausstellungsdauer von 07. August bis 20. September 2026

„In den letzten Jahren hat der Künstler alles Gegenständliche in seinen Arbeiten hinter sich gelassen und sich der reinen Farbe zugewandt“ schreibt Elisabeth Vera Rathenböck über den Künstler Sochurek. Weg von malerischen –stark grafisch -geprägten Bildern und von figurativen Konventionen. Es ist die Einheit von Form, Farbe, Materialität und Zeichen, die ihm Inspiration ist. Angeregt durch das technoide Umfeld in der ehemaligen Glanzstofffabrik, in St. Pölten, in der sich Sochureks Loft-Atelier befand, veränderten sich seine Bildträger von Papier und Leinwand hin zu Platten, sie nahmen Dreiecksformen an und treten oft in Kombination mit industriellen Fertigprodukten wie Aluminiumformrohren oder Acryltafeln auf. Bei den meisten dieser Arbeiten sind es die Farben, die verstärkt in den Vordergrund drängen. Es entstehen Wall Objects aus übereinandergeschichteten Platten, mit spezifischen Texturen mittels Bubble Wraps, Schichtungen und Überlagerungen, überzogen mit Epoxidharz. Dafür wurde ein räumliches und konzeptionelles, künstlerisches Grundvokabular erstellt, das aus sich selbst heraus wirkt. Dabei entstehen auch luzide Objekte und GEOMETRIX SCULPTURES - ineinander verwobene geometrische Formen, aus farbigem  Acrylglas, das mittels Lasertechnik zugeschnitten wurde.

Friedrich Sochurek, 1945 in Krems an der Donau geboren und in Horn (NÖ) aufgewachsen, studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien. Er ist Mitglied des Wiener Künstlerhauses und Mitbegründer von CONTRAPUNKTUM. Der vielfach ausgezeichnete Künstler lebt in St. Pölten und Ober-Grafendorf und stellt international aus.

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