Fotogalerie zur Ausstellung „INTERMEZZO“
Kulturgemeinderätin Elisabeth Kreuzhuber freute sich über den großen Zuspruch und würdigte Sochurek als bedeutenden Vertreter der niederösterreichischen Gegenwartskunst mit enger Verbindung zu Krems. „Wir sind sehr stolz, eine so renommierte Künstlerpersönlichkeit hier in der galeriekrems begrüßen zu dürfen und eine Auswahl seiner beeindruckenden Arbeiten zu zeigen“, betonte Kreuzhuber. Gleichzeitig dankte sie dem Team für die sorgfältig kuratierte Ausstellung und wies auf die wertvolle Arbeit hin, die hinter dem vielfältigen und vom Publikum geschätzten Ausstellungsprogramm der galeriekrems steht.
Kulturamtsleiter Gregor Kremser führte die Gäste durch die künstlerische Entwicklung Sochureks. Ausgehend von seinen grafischen und zeichnerischen Anfängen wandte sich der Künstler zunehmend der Konzept- und Objektkunst zu. Eine besondere Rolle spielt dabei seine Leidenschaft für die Haptik und Wirkung unterschiedlicher Materialien. Acrylglas, Aluminium, Epoxidharz und industriell gefertigte Elemente werden geschichtet, kombiniert und bearbeitet. Glatte Oberflächen treffen auf Kratzspuren, transparente Materialien auf kräftige Farben und geometrische Grundformen.
„Die unterschiedlichen Objekte, Formate und Materialien finden in den Grundformen und der Farbgebung zu einem schlüssigen Ganzen zusammen“, erläuterte Kremser. Je nach Blickwinkel und Lichteinfall verändern einzelne Objekte ihre Wirkung; auch die entstehenden Schatten werden zum Teil der Arbeiten und eröffnen neue Perspektiven im Raum.
Auch die internationale Laufbahn des 1945 in Krems geborenen Künstlers kam bei der Eröffnung zur Sprache. Nach seinem Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien war Sochurek zunächst im Bereich Bühnenbau und Filmgestaltung sowie später als Werbegrafiker tätig. Seine künstlerischen Arbeiten wurden über Jahrzehnte im In- und Ausland gezeigt; zudem realisierte er zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum und erhielt bedeutende Auszeichnungen.
Die Ausstellung „INTERMEZZO – J. F. Sochurek“ ist noch bis 20. September in der galeriekrems im museumkrems, Körnermarkt 14, zu sehen. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr.